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Roter Stern Hübdüdü gewinnt 30. Supercup

Seriensieger das Band wurde vor einer schönen Kulisse bei voller Halle von Roter Stern Hübdüdü gestoppt. Roter Stern siegte im entscheidenen 7 Meter-Schießen gegen die Dunumer Kicker, allerdings bereits im Halbfinale. Die Jungs aus Großheide, Arle und Norden können nach 2014 bereits das zweite mal ihren Namen auf dem Supercup eingravieren lassen. Verdient siegten die bereits erfahrenen Teilnehmer beim Dornumer Supercup im Viertelfinale gegen den Geheimfavoriten Skill United um Justin Link, auch wenn ebenfalls durch ein Sieben-Meter Schießen. Im spannenden Finale der aktiven Mannschaften setzen sich RS gegen die Blue Devils durch, die sich durch starke Leistungen in das Finale geschossen haben. Den Devils um die Lettau Brüder hätte man den Sieg gegönnt, doch am Ende setzen sich im sudden Death - nach 10 Minuten stand es Unentschieden - die glücklichen Sieger aus Hübdüdü durch. In die Verlängerung konnten sich die Devils nur retten, weil sie 2 Sekunden vor Schluss durch ein Tor nach einem Eckball-Einwurf das Unentschieden retteten.

Bei den passiven Mannschaften standen sich im Finale erwartungsgemäß die Geißböcke und JVA Thunum gegenüber. Beide hatten ihre Halbfinalspiele gewonnen, auch wenn JVA den Umweg über das 7-Meter-Schießen nehmen musste. Im Finale setze sich dann die riesengroße Erfahrung aus mehreren 100 Kreisliga-Spielen auf dem Buckel jedes einzelnen Geißbocks durch, die so mit 1:0 durch ein Tor von Horst Akkermann gewannen. Der älteste Spieler der Geißböcke am Finaltag war Fred Hoppen mit 54 Jahren, umso erfreulicher der Sieg der Köln-Fans. Durch den Sieg der Geißböcke stand das erste Mal seit einigen Jahren wieder eine Dornumer Mannschaft im Finale um den Supercup, das die Zuschauer auf den Tribünen mit Anfeuerungen begeisterte. Zudem konnten sich nicht nur die Dornumer den Sieg der passiven Fußballer holen; zeitgleich gewann der 1. FC Köln auch gegen den HSV und schnuppert so wieder Luft im Abstiegskampf in der 1. Bundesliga. Beide Siege wurden daraufhin ausreichend gefeiert.

Das Mixed Turnier begann ebenfalls mit einer Überraschung: Auch hier schied Das Band bereits im Halbfinale gegen die Blue Devils aus und konnte somit nicht mal „nur“ den Mixed Supercup mit nach Dunum nehmen. Dieses Spiel wurde ebenfalls im 7-Meter-Schießen entschieden. Mit Lisa Schumann verwandelte eine Frau den entscheiden Schuss, der damit den Finaleinzug der Devils perfekt machte. Im zweiten Halbfinale gewannen die Mavericks Reloaded glücklich mit 2:0 gegen Hoppis Bande. Hoppis Bande vergab in der kleinen Halle beste Chancen und die Mavericks schossen 2x auf‘s Tor - beide Schüsse brachten ein Tor mit sich.
Somit standen sich im Finale die Devils und Mavericks gegenüber. Dort gingen die Mavericks Reloaded (SC Dunum) schnell mit 2:0 in Führung, doch die Lettau-Brüder konnten noch innerhalb der Spielzeit auf 2:2 stellen. Allerdings verloren die Devils auch ihr zweites Finale wie auch schon bei den aktiven im Sudden-Death - die Mavericks schossen das entscheidende dritte Tor.

Nachdem alle Finalspiele fair ausgetragen wurden, fand das große Finale um den neuen Dornumer Supercup statt: die Geißböcke gegen Roter Stern Hübdüdü.
Hier konnten die Dornumer das Ergebnis lange bei einem 0:0 halten, es sah schon fast nach einem sudden-Death aus. Doch drei Minuten vor Schluss gelang den Kickern aus Norden und Großheide doch noch das 1:0, dass sie dann auch über die Zeit retten konnten. Die Geißböcke haben zwar gut verteidigt; allerdings konnten sie wenig Druck auf das gegnerische Tor aufbauen. Die wesentlich jüngeren Kicker zollten den Geißböcken aber allen Respekt für die erbrachte Leistung und hatten sichtlich Spaß, den doch sehr familiär ausgetragenen Supercup in Dornum zu gewinnen. Der Sieg wurde ihnen gegönnt, da sie fair und freundlich auftraten. Die Geste des Tags war, dass die Supercup Sieger ihren größten Fan - den 6 jährigem Jonah Müller aus Dornum - mit zur Pokalübergabe nahmen und er sich als Mitglied des Supercup-Siegers fühlen durfte. Abgerundet wird die Sache davon, dass Jonah Sohn des Geißbocks Ingo Piepen Müller ist - Gegner von Hübdüdü im Supercup Finale. Solche schönen Geschichten schreibt nur der Dornumer Supercup. Während der Siegerehrung von 1. Vorsitzenden Kurt Begitt und Hallensprecher Michi Ahrendt (ebenfalls Spieler der Geißböcke) hatte der Sponsor des neuen Supercups, Claas Eilers aus Dornum (Wattführung Eilers), die Idee, den Geißböcken für die herausragende Leistung eine Wattwanderung nach Norderney zu Sponsoren. Die Idee wurde freudig aufgenommen und wird diesen Sommer umgesetzt. Des Weiteren wurden in diesem Jahr erstmals eine Siegerprämie für die jeweiligen Sieger ausgehändigt - diese Finanzspritze wurde anschließend im Vereinsheim bei der Aftershowparty direkt sinnvoll eingesetzt.

Abschließend resümiert das Orga Team, dass es wieder ein sehr gelungenes Turnier war. Die Halle war an fast allen Abenden gut gefüllt - besonders beim Cup der Ortsteile und am Finaltag! Es gab keine schwerwiegenden Verletzungen zu beklagen, sodass das DRK zum Glück nur selten eingreifen musste. Auch Schiedsrichter Lars Hevemeyer zeigte wieder gute Leistungen, sodass meist alle spiele sehr fair abliefen. Außerdem wurde die Showeinlage des Jugendwerks Wittmund vor den Finalspielen sehr gut aufgenommen, es herrschte währenddessen eine super Stimmung auf den Tribünen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den 31. Supercup des SV Dornum und hoffen, das es wieder eine erfolgreiche Angelegenheit wird mit zahlreichen Mannschaften aus der Umgebung.

Thilo Hoppen